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Buchstabe D

Lexikon

Lerne das richtige Vokabular kennen und verstehen.
Pronation, Laktat, Anaerober Schwellenbereich ... Du verstehst nur Bahnhof? Hier wird Dir geholfen!
Ob zum Angeben bei Deinen Laufkameraden oder zum schnellen Nachschlagen, ich gebe Dir einen kompakten Überblick über das "Fachchinesisch" des Laufsports.

Dämpfung
Die Dämpfung beschreibt die Beschaffenheit einer Laufschuhsohle.

Beim Laufen treten erhöhte mechanische Belastungen für den Bewegungsapparat auf. Neben den körpereigenen Dämpfungsmöglichkeiten dieser Belastungen, die vor allem durch die Lauftechnik und das muskuläre Zusammenspiel beeinflusst werden, schreibt man allgemein den Dämpfungseigenschaften des Laufschuhs allergrößte Bedeutung zu, ohne nach wie vor wissenschaftlich fundiert begründen zu können, wie viel Dämpfung durch den Laufschuh sinnvoll ist.

Warum haben Laufschuhe eine Dämpfung?
Die real vorhandenen Beschwerdebilder der Läufer versuchte die Industrie mit der Unzulänglichkeit des körpereigenen „Stoßdämpfers“ zu erklären und produzierte ab den 80er Jahren extrem stark gedämpfte Laufschuhe, bei denen die Zwischensohle, auch Mittelsohle genannt, meist aus dicken EVA- (Ethylenvinylacetat) oder PU- (Polyurethan) Schaum bestand, in die noch zusätzliche Dämpfungselemente (z.B. Asics „Gel“, Nike „Air“ oder „Zoom Air“, Adidas „Adiprene“ oder Brooks „Hydroflow“) in den Fersen- und Vorfußbereich eingebaut wurden.

Untersuchungen ergaben aber, dass die Beschwerden in ihrer Gesamtheit nicht rückläufig waren, sondern sich allenfalls verschoben.

Von starker Dämpfung zurück zur Natürlichkeit
So begann vor ca. 10 Jahren ein Umdenken, und statt dem Schuh alle Dämpfungsaufgaben zu überlassen, ist seitdem eine Rückkehr zum „Natural Running“ angesagt, bei dem der Fuß – wie eigentlich von Natur aus gedacht - durch ein gesundes und gut trainiertes Längs- und Quergewölbe die Stoßdämpfertätigkeit aktiv ausübt.
Dementsprechend sind die neueren Laufschuhgenerationen weniger stark gedämpft und flacher im Aufbau.
Die Forschung ist aber noch lange nicht am Ende, es gibt nach wie vor keine Einheit, die einen Dämpfungswert exakt beschreibt. Selbst ein direkter Zusammenhang zwischen der Beanspruchung des Bewegungsapparates in Abhängigkeit von den Dämpfungseigenschaften eines Laufschuhs ist wissenschaftlich nicht erklärt.

Die neue Generation
Um die Dämpfungseigenschaften des Laufschuhs weiter zu optimieren, wurden neuartige Schäume für die Zwischensohle entwickelt (z.B. Nike „Lunar“ oder Adidas „Boost“) und bereits mit Erfolg auf den Markt gebracht. Am besten funktioniert Dämpfung offensichtlich durch eine optimale Kombination aus einem möglichst hohen Maß an körpereigener Dämpfung und einem Laufschuh, der ausreichend, aber nicht zu viel dämpft.

Dauerlauf
Laufen über lange Strecken in mäßigem Tempo.

Dehydrierung
Wenn während eines Trainings oder eines Wettkampfes mehr Flüssigkeit verloren geht, wie zugeführt werden kann, spricht man Dehydrierung. Bei einem Wettkampf oder langen Lauf kommt man kaum um eine Dehydrierung herum.
Wichtig ist aber, dass danach wieder genügend Flüssigkeit aufgenommen und der Verlust ausgeglichen wird.
Flüssigkeitsverluste von mehr als 2% des Körpergewichtes führen zu einem regelrechten Leistungseinbruch. Bei langen Läufen und warmen Temperaturen, bzw. bei Wettkämpfen über 10 km Länge ist es wichtig, schon in der Anfangsphase genügend zu trinken. Sich aber Becher um Becher rutnerzuschütten, ist auch nicht gesund. Es kann, das zeigen Untersuchungen, auch zu viel sein.

"Der Mann mit dem Hammer"
--> Hungerast

Deutscher Leichtathletikverband
Der Deutsche Leichtathletik-Verband e. V. (DLV) ist der Dachverband aller Leichtathletikvereine Deutschlands.

Deutscher Olympischer Sportbund
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die Dachorganisation des deutschen Sports, entstand am 20. Mai 2006 durch den Zusammenschluss des Deutschen Sportbundes und des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland.

Dextrose
Dextrose ist ein natürlicher Zucker-Stoff und wird auch als Traubenzucker oder als Glukose bezeichnet. Der Einfach-Zucker gehört zur Gruppe der Kohlenhydrate und kommt z.B. in süßen Früchten/Honig vor. Dextrose gelangt sofort ins Blut und ist somit das „schnellste Kohlenhydrat“.

DIADORA
Italienischer Laufschuhhersteller.
www.diadora.com

Diskuswurf
Der Diskuswurf ist die älteste Wurfdisziplin in der Leichtathletik.

Die kriegerischen Auseinandersetzungen der Menschen haben schon so manche Sportart entwickelt und als Beispiel gilt der Marathonlauf, der eigentlich von einem griechischen Boten mit der Nachricht des Sieges über die Perser abgeleitet wurde. Auch beim Diskuswerfen haben kriegerische Handlungen mitgeholfen.

In der Antike standen Krieger oft vor dem Problem, wie sie die schweren Waffen heil über einen Fluss bringen könnten und es entstand die Idee, die Schilde über den Fluss zu werfen und dann durch das Wasser zu marschieren. Davon leitete sich die wohl älteste Wurfdisziplin der Leichtathletik ab: das Diskuswerfen, manchmal auch als Diskuswurf bezeichnet.

Der Diskus ist eine Scheibe aus Holz oder ähnlichem Material mit einem Eisenrand, die bei Männerbewerben zwei Kilogramm, bei Frauenbewerben ein Kilogramm schwer ist. Bei großen Bewerben wie Weltmeisterschaften oder Olympischen Sommerspielen hat man sechs Versuche, um den Diskus möglichst weit zu werfen. Wer den Diskus am weitesten hat werfen können, ist siegreich.

Der Wurf selbst zerlegt sich in vier Phasen. In der ersten Phase holt der Athlet Schwung und leitet die drehende Bewegung ein. Die Drehung selbst ist die zweite Phase, wobei sich der Athlet eineinhalbmal um die eigene Achse dreht. Der Oberkörper bleibt samt ausgestrecktem Oberarm hinter den Beinen zurück und der Arm wird erst in der dritten Phase nach vorne geschleudert, sodass in der vierten Phase aus der Drehung und Beschleunigung der Abwurf erfolgen kann.

Da dieses Manöver auch einmal schief gehen kann und die angestrebte Fläche weit verfehlt wird, agieren die Sportlerinnen und Sportler in einem Schutzkäfig, der nur in Richtung Wurffläche offen ist. Damit wird verhindert, dass das Publikum von dem Geschoss getroffen werden könnte.

Der gesamte Ablauf des Diskuswerfens erfolgt innerhalb eines Wurfkreises, der einen Durchmesser von 2,5 Meter hat und nicht während des Abwerfens übertreten werden darf.

Doping
Unter Doping versteht man unerlaubte Methoden zur Leistungssteigerung im Sport. Alle Versuche den Begriff des Dopings genau zu definieren sind an Formulierungsschwierigkeiten gescheitert, da es nicht gelingt die komplexen Inhalte der verbotenen Wirkstoffe und Methoden der unphysiologischen Leistungssteigerung zusammenzufassen. Doping wird auf Grund dieser Schwierigkeiten durch eine Dopingliste mit genau aufgezählter und beschriebener Wirkstoffe und Vorgehensweisen definiert.

Diese Liste wurde von internationalen Sportverbänden aufgestellt und wird von allen nationalen Verbänden übernommen. Ebenso wurde festgelegt, dass ein Dopingverstoß dann vorliegt, wenn eine der in der Verbotsliste aufgezählten Substanzen im Körper des Athleten nachgewiesen wird oder er eine Dopingkontrolle verweigert. Jeder Sportler, der an offiziellen Wettkämpfen teilnimmt, verpflichtet sich durch seine Teilnahme gegenüber dem nationalen Verband, alle Dopingvorschriften einzuhalten.

Bei dem Nachweis von illegalen Substanzen wird zwischen Wettkampf- und Trainingskontrollen unterschieden. Wettkampfkontrollen sind nötig, um die kurzzeitige Leistungssteigerung durch Doping nachzuweisen, die kurz vor Beginn des Wettkampfes eingenommen wurden. Trainingskontrollen versuchen ein langzeitige Einnahme von Doping nachzuweisen und Stoffe aufzuspüren, die auf Grund einer rechtzeitigen Absetzung nicht mehr in Wettkampfkontrollen nachgewiesen werden können. Diese Kontrollen bestehen aus einer Urinprobe und einer in Deutschland freiwilligen Blutprobe.

Die Sanktionen bei Dopingverstößen werden ebenso weltweit gleich geahndet. Bei der erstmaligen Einnahme von verbotenen Stimulanzien oder Schmerzmitteln wird eine Verwarnung ausgesprochen. Bei allen anderen Vergehen, wie der Einnahme von anabolen Steroiden oder der Manipulation einer Dopingprobe, wird eine Wettkampfsperre (siehe auch Disqualifikation) von mindestens zwei Jahren für den Sportler verhängt. Des weiteren werden bei Dopingvergehen, die während eines Wettkampfes stattfinden, die Leistungen annulliert. In Deutschland liegt mit der Einnahme von Doping jedoch kein Straftatbestand vor, denn laut § 6 a des Arzneimittelgesetzes ist nur die Weitergabe von Dopingmitteln für den Einsatz im Sport strafbar. Diese Straftat wird laut § 95 des Arzneimittelgesetzes mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft.

Dreisprung
Disziplin in der Leichathletik.

Manchmal entstehen Sportarten aus Zufall oder Übertragungsfehler. Ein solches Beispiel ist der Dreisprung der Leichtathletik. Diesen Bewerb kannte man in der Antike noch nicht, er wurde in Irland erfunden - oder auch nicht. In der Antike waren Weitsprünge zusammengefasst worden und zwar drei Stück.

Im Irland des 19. Jahrhunderts fand man diese Ergebnisse und interpretierte sie als Dreisprung und nicht als drei einzelne Weitsprünge. Daraus entwickelte sich der Dreisprung, wie man ihn heute kennt, also als Weitsprung mit Anlauf, bei dem aber zwei Zwischenschritte eingelegt werden, die als Hop und Step bezeichnet werden.

Die Durchführung des Dreisprungs erfolgt in fünf Phasen. Der Sprung beginnt mit dem Anlauf, um Geschwindigkeit aufzunehmen. Dann wird in der zweiten Phase der erste Zwischenschritt eingelegt, indem nach dem Absprung die Arme und Beine nach oben bewegt und so den ersten Sprung verlängert. Nach der Landung wird sofort der Step eingeleitet - der zweite Zwischenschritt. Wieder wird die Energie nach vorne ausgenützt und mit Armen und Beinen der Sprung verlängert.

Nach der neuerlichen Landung kommt es zum Jump, zum Absprung für die eigentliche Landung. Die Geschwindigkeit ist in der Zwischenzeit schon deutlich geringer und der Sportler nützt die Technik des Weitsprunges, um möglichst weit springen zu können. Abschließend erfolgt die Landung.

Während die Männer schon bei der Premiere 1896 den Dreisprung bei den Olympischen Spielen ausgetragen haben, gibt es den Bewerb für die Frauen erst seit 1996. Die Männer erreichen 17 bis 18 Meter Weite, die Frauen Leistungen um die 15 Meter.

Duathlon
Duathlon ist eine Ausdauersportart, bestehend aus einem Mehrkampf der Disziplinen Laufen, Radfahren und Laufen, die nacheinander und in genau dieser Reihenfolge mit ununterbrochener Zeitnahme zu absolvieren sind.

DRB Accel
Mittelfußbrücke von Brooks.

Dri-Fit
Entwickelt wurde die Dri-Fit Technologie von NIKE, einem der führenden Unternehmen im Bereich Sport und Lifestyle. Das High Performance-Microfaserpolyester sorgt dafür, dass der Schweiß von der Haut weg transportiert und in der Gewebeoberfläche aufgenommen wird und dort dann verdunstet.

Duomax
Pronationsstütze von asics, die je nach Modell vom Rückfuß bis maximal in den Mittelfuß reicht und grau hervorgehoben ist.




 
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